Entwicklung Berufsbildung Schweiz

Die Entwicklung und Dynamik der schweizerischen Berufsbildung - eine akteurs- und pfadgebundene Perspektive
Development and dynamics of the Swiss vocationale education
Auf der Ebene des Bundes, auf der Ebene von 5 Kantonen (Genève, Luzern, Neuchâtel, Ticino und Zürich) und im Zusam-menspiel von inter-kantonalen bzw. Bund-Kanton-Interaktionen wird über einen längeren Zeitraum die Entstehung (1880-1920), Kon- solidierung (1920-1960) und Differenzierung (1960-2000 ff.) der schweizerischen Berufsbildung rekonstruiert.
Historisch ist für die Berufsbildung das Jahr 1884 als zentral zu bezeichnen; damals wurde auf Bundesebene die erste nationale gesetzliche Förderung für Berufsbildungsinstitutionen erlassen. Nach kantonalen Lehrlingsgesetzgebungen kurz vor und nach der Jahrhundertwende folgte die erste umfassende nationale gesetz- liche Regelung mit dem Bundesgesetz für berufliche Ausbildung im Jahre 1930. Weitere Gesetzgebungen bis zum Inkrafttreten des neuesten Bundesgesetzes für Berufsbildung im Jahre 2004 folgten. Das Forschungsprojekt rekonstruiert auf zwei Ebenen, nämlich kantonal und eidgenössisch, die institutionelle Vielgestaltigkeit der beruflichen Bildung.
Darüber hinaus werden Entwicklungsperspektiven der schweize- rischen Berufsbildung dargelegt. Es wird hervorgehoben, dass ein solches Berufsbildungsmodell stark im Kontext von etablierten kul- turellen und politischen Traditionen und von korporativen Akteuren der Berufsbildung zu sehen ist.
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- Switzerland, vocational education and training, cantons, federation

Projekteitung und Kontakte

Prof. Dr. Philipp Gonon (UZH)
gonon@igb.uzh.ch

Dr. Esther Berner (UZH)
esther.berner@igb.uzh.ch

Dr. Hans Jakob Ritter (UZH)
hans.jakob.ritter@igb.uzh.ch

Projektdauer / Duration of Project
August 2009 to July 2012
Unterstützt durch / Funding Source(s)
Schweizerischen Nationalfond (Personen - und Projektförderung)

Didaktisches Kolloquium Zürich