APU

Anwendungs - und problemorientierter Unterricht in gymnasialen Lehr - / Lernumgebungen ( APU )
Im Nationalfondsprojekt «Anwendungs - und problemorientierter Unterricht in gymnasialen Lehr - / Lernumgebungen ( APU)» werden die Wirkungen eines Unterrichtsmodells für den gymnasialen Unterricht empirisch geprüft. Das Modell ist auf die Förderung kognitiver und nichtkognitiver Bildungsziele im Gymnasium ausgerichtet.
APU verknüpft wesentliche Erkenntnisse der Lehr- /Lernforschung mit curricularen Zielsetzungen. Die Modellierung des entsprechenden Unterrichts erfolgt über elf Unterrichtsleitlinien. Die forschungsleitende Hypothese lautet, dass eine systematische Umsetzung der Leitlinien aufseiten der Lernenden positive Effekte im Hinblick auf acht Wirkungskategorien zeigt. Die Hypothese wird im Rahmen eines quasiexperimentellen Designs geprüft. Zum Einsatz kommen quantitative und qualitative Methoden.
Das Projekt wird im Schuljahr 2006 / 07 in den Fächern «Wirtschaft und Recht» und «Geografie» in  sieben Deutschweizer Gymnasien durchgeführt. Es sind rund 450 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 24 Klassen beteiligt. An einer Verlängerung der Durchführungsphase im erstem Semester des Schuljahres 2007/2008, die durch die Bewilligung eines Gesuchs um einen NF-Zusatzbeitrag möglich wurde, nehmen zehn Klassen teil.
Das vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Projekt läuft von Februar 2006 bis Juli 2008.
Link zur Projekt-Website: http://www.igb.uzh.ch/forschungsprojekte/apu.html
Leitung
Prof. Dr. Franz Eberle (UZH)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Mirjam Haefelin
Dr. Stefan Hesske
Christian Marti
Dr. Claude Müller
Dr. Michael Pflüger
Dr. Stephan Schumann

Didaktisches Kolloquium Zürich