| Die
Universität Zürich ist in allen Leitungsorganen des ZHSF vertreten. Im
Institutsrat nimmt Prof. Dr. Otfried Jarren, Prorektor Geistes- und Sozialwissenschaften, als ständiger Vertreter des Rektors der Universität Zürich (ad personam) Einsitz. Für die Institutsleitung wurde Prof. Dr. Franz Eberle berufen. Mitglieder der Institutskonferenz sind alle Professoren des Instituts für Gymnasial- und Berufspädagogik (IGB): Prof. Dr. Regula Kyburz-Graber, Prof. Dr. Philipp Gonon und Prof. Dr. Urs Ruf. |
Das IGB ist ein Institut der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Es entstand aus einer Abteilung der Bildungsdirektion für die Ausbildung von Sekundar- und Fachlehrern, die später an die Uni- versität überging.
|
Für die Ausbildung von Gymnasiallehrerinnen und -lehrern war für lange Zeit das Höhere Lehramt Mittelschulen der Universität Zürich zuständig. Im Jahr 2004 wurde die Gymnasial- und Berufspädagogik im IGB zusammengeführt.
|
|
 |
Geschichte der Universität Zürich 1833 gegründet, ist die Universität Zürich ein Kind jenes von der Aufklärung und den Ideen der Französischen Revolution geprägten liberalen Denkens, das – nicht zuletzt im Gefolge des Ustertages von 1830 – die Grundlagen des modernen Zürcher Staats- und Bildungswesens überhaupt gelegt hatte. In diesem demokratischen Ursprung unterscheidet sich die Zürcher Universität von den alten, mittelalterlichen Universitäten Europas, die sich nicht dem «Volk», sondern einem Stiftungsakt der Kirche oder eines souveränen Fürsten verdanken. Die Wurzeln der Universität Zürich reichen jedoch weit hinter das Jahr 1833 zurück. Sie liegen in der Reforma- tion, die in besonderer Weise humanistisch, kulturell und ethisch geprägt war. |
| Die erste Keimzelle der Universität liegt in der «Prophezey» Zwing- lis, einer theologischen Bildungsstätte, in der die angehenden Pfar- rer in die Kunst der Wissenschaft und der Auslegung der Bibel ein- geführt wurden. Diese Bildungsstätte entwickelte sich im Lauf der Zeit zu einer eigentlichen Hochschule, an der neben theologischen auch humanistische und naturwissenschaftliche Studien betrieben wurden. Im 19. Jahrhundert wurde dieser Rahmen zu eng. Man gründete eine neue, eigentliche Universität, für die das neuhuma- nistische Gedankengut Wilhelm von Humboldts wegleitend war. |
| Die einzelnen Fachgebiete wurden zunächst in vier, später in sechs, heute in sieben Fakultäten zusammengefasst. Damit wurde der zu- nehmenden Spezialisierung Rechnung getragen. |
| Ihrer Geschichte verpflichtet ist auch die Organisationsstruktur der Universität. Verantwortlich für Forschung und Lehre sind die Fakul- täten, vertreten in erster Linie durch die für diese Aufgaben berufe- nen Professoren, heute ergänzt durch Vertreter der Privatdozen- ten, Assistenten und Studierenden. Dem Rektorat, den Prorektora- ten und dem Senat kommen davon abgeleitete Koordinationsfunktio- nen zu, die allerdings im Zuge des Wachstums der Universität in den letzten 30 Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. |
| Mit dem neuen Universitätsgesetz, das 1998 in Kraft getreten ist, hat die Univesität Zürich auch rechtlich eine Struktur, um in Zukunft weiterhin eine wichtige Rolle in Lehre, Wissenschaft und Forschung übernehmen zu können. Die Universität Zürich ist eine rechtlich autonome, selbständige Institution. Das oberste Aufsichtsorgan ist der Universitätsrat. Er setzt sich aus Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. |
| Mit über 20'000 Studierenden, mehr als 2000 Dozentinnen und Dozenten, rund 1200 Assistenten und gegen 1500 Mitarbeitern in den Instituten und der Verwaltung ist die Universität Zürich die grösste Hochschule der Schweiz |
| Der Zugang zum Studium erfolgt durch die Immatrikulation. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, sich als Hörer oder Gast- student einzuschreiben. Informationen über die Zulassungsbe- dingungen sind über die zentrale Informationsstelle zu erfahren. Studienbeginn ist teilweise nur im Herbstsemester, teilweise aber auch im Frühjahrssemester möglich. |
Studienfächer und Fakultäten Die Studienfächer werden von sieben Fakultäten angeboten; sie sind Träger von Lehre, Forschung und Dienstleistungen. Die Fa- kultäten sind in der Gestaltung und Organisation des Studiums weitgehend selbständig. Entsprechend verfügen sie über eigene Reglemente, Abschlusstitel, usw. Fachinformationen können tele- fonisch über die Dekanate abgefragt werden. |
Universität Zürich Rämistrasse 71 8006 Zürich Telefon: 044 634 11 11 Fax: 044 634 23 04 Website: www.uzh.ch
|
|